Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Nachfolgend finden Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Praxis. Sie enthalten alle wichtigen Informationen zu Terminvereinbarung, Behandlung, Coaching, Beratung, Vergütung, Datenschutz sowie den rechtlichen Rahmenbedingungen.
Da sich die heilkundliche Tätigkeit im Rahmen der Heilpraktikererlaubnis für Psychotherapie grundlegend von Coaching und psychologischer Beratung unterscheidet, sind die AGB in zwei separate Bereiche unterteilt:
- AGB – Psychotherapie nach Heilpraktikergesetz
- AGB – Coaching / Psychologische Beratung
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) - Psychotherapie nach Heilpraktikergesetz
Praxis Psychotherapie & Coaching Klute - Heilpraktiker für Psychotherapie
Firmungstraße 22–24, 56068 Koblenz
Tel: 0151 11 11 36 89, Fax: 0261 57 96 38 43
E-Mail: [email protected]
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der Praxis Psychotherapie & Coaching Klute - Heilpraktiker für Psychotherapie und der Patientin/dem Patienten. Sie regeln insbesondere die Bedingungen für psychotherapeutische Leistungen, Terminvereinbarungen, Online-Buchungen sowie Zahlungsbedingungen.
Die Online-Buchungsfunktion wird als sogenannte „White-Label“-Lösung (Booking Block) von Jimdo bereitgestellt, wobei die technische Abwicklung durch die Shore GmbH erfolgt.
2. Zustandekommen eines Behandlungsvertrags
Über die Online-Buchung wird zunächst ein verbindliches Angebot über die folgenden Schritte abgegeben:
1) Auswahl der gewünschten Dienstleistung: Erstgespräch oder Psychotherapie
2) Bestätigen durch Anklicken der Buttons "Termin wählen"
3) Auswahl von Tag und Uhrzeit
4) Betätigung mit „Buchung fortsetzen“
5) Eingabe von Kontaktdaten (Name, E-Mail, Telefon, Anschrift) und optionaler Freitext
6) Zustimmung zu den AGB und zur Widerrufsbelehrung
7) Verbindliche Buchung der Terminreservierung über den Button „Jetzt kostenpflichtig buchen“
Die Patientin/der Patient kann vor dem verbindlichen Absenden der Buchung über die „Zurück“-Taste des Browsers zur vorherigen Seite zurückkehren, um Eingabefehler zu korrigieren, oder den Vorgang durch Schließen des Browsers abbrechen.
Mit dem Absenden der Buchung gibt die Patientin/der Patient ein verbindliches Angebot ab. Der Button „Jetzt kostenpflichtig buchen“ entspricht der gesetzlichen Vorgabe gemäß § 312j Abs. 3 BGB zur eindeutigen Erklärung eines zahlungspflichtigen Vertrags. Der Behandlungsvertrag kommt erst mit Annahme dieses Angebots durch die Praxis in Form einer Buchungsbestätigung per E-Mail zustande. Das gebuchte Zeitfenster ist damit verbindlich reserviert. Die E-Mail enthält einen Link zur Terminverwaltung (Einsehen, Absage).
Die Buchung eines Erstgesprächs erfolgt analog zur Buchung einer kostenpflichtigen Psychotherapie-Sitzung. Ein verbindlicher Vertrag über ein Erstgespräch kommt mit der Terminbestätigung zustande.
Hinweis: Eine Zahlung erfolgt nicht im Rahmen der Online-Buchung. Die Vergütung ist nach der Behandlung vor Ort per EC-Kartenzahlung oder innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung per Überweisung zu leisten.
Ein Vertrag kommt auch ohne schriftlichen Behandlungsvertrag zustande, sobald ein Termin persönlich, telefonisch oder per E-Mail vereinbart und die Behandlung begonnen wurde. Mit Erhalt der Buchungsbestätigung kommt der Vertrag über die gebuchte Leistung ebenfalls zustande. Ein schriftlicher Behandlungsvertrag kann ergänzend in der Praxis abgeschlossen werden. Im Fall abweichender Regelungen gilt der schriftliche Vertrag vorrangig.
3. Art der Behandlung
Die psychotherapeutische Behandlung erfolgt gemäß § 1 Heilpraktikergesetz im Rahmen der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie. Die Diagnostik und Behandlung erfolgen ausschließlich im Bereich der Psychotherapie. Zum Einsatz kommen sowohl wissenschaftlich anerkannte als auch alternativmedizinische Verfahren. Es handelt sich ausdrücklich nicht um eine allgemeinärztliche, fachärztliche oder psychiatrische Behandlung oder psychologische Psychotherapie im Sinne des Psychotherapeutengesetzes. Die Behandlung ersetzt keine ärztliche Diagnostik oder medizinische Therapie.
Eine Behandlung erfolgt in der Praxis, per Hausbesuch oder in geeigneten Fällen als Videosprechstunde – je nach individueller Absprache. Ein Erfolg im heilkundlichen Sinne kann nicht zugesichert oder garantiert werden; es wird ausdrücklich kein Heilversprechen abgegeben.
4. Honorar und Zahlungsbedingungen
Heilpraktiker für Psychotherapie haben für ihre Dienste einen Honoraranspruch. Sofern die Honorare nicht individuell mit der Patientin/dem Patienten vereinbart worden sind, gelten die jeweils aktuellen Preise gemäß der veröffentlichten Preisliste der Praxis. Heilbehandlungen im Sinne des § 4 Nr. 14 UStG sind von der Umsatzsteuer befreit. Daher wird auf diese Leistungen keine Umsatzsteuer erhoben.
Der Zahlungsvorgang erfolgt nicht im Rahmen der Online-Buchung, sondern separat nach erfolgter Behandlung. Die Vergütung ist nach der Behandlung per EC-Kartenzahlung oder innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung per Überweisung zu begleichen. Eine Abrechnung nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH) erfolgt nicht. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen in der Regel keine Kosten. Eine (teilweise) Erstattung durch private Versicherungen oder Beihilfestellen ist möglich, ist jedoch von der Patientin/dem Patienten eigenverantwortlich zu klären.
5. Ausfallhonorar bei nicht wahrgenommenen Terminen
Da die Praxis nach einem Bestellsystem arbeitet, wird bei einer nicht rechtzeitig abgesagten Sitzung (weniger als 24 Stunden vor Termin) ein Ausfallhonorar in Höhe von 50 % des vereinbarten Honorars in Rechnung gestellt.
Die Absage muss mindestens 24 Stunden vor dem Termin erfolgen, z. B. per Bestätigungsmail, E-Mail oder Telefon. Ausnahmen gelten bei unverschuldeter Verhinderung, sofern diese nachgewiesen oder glaubhaft dargelegt wird. Der Nachweis eines geringeren Schadens bleibt der Patientin/dem Patienten vorbehalten.
6. Aufklärung und Hinweise zur Behandlung
- Vor Beginn der Behandlung wird die Patientin/der Patient über Art, Umfang, Dauer und Kosten der Leistung aufgeklärt. Diese Information kann mündlich oder schriftlich erfolgen und ist Bestandteil der Zusammenarbeit gemäß Patientenrechtegesetz (§§ 630a ff. BGB).
- Heilpraktiker für Psychotherapie sind auf die Behandlung psychischer Störungen im Rahmen des Heilpraktikergesetzes spezialisiert. Die Diagnostik und Behandlung beziehen sich ausschließlich auf seelische Beschwerden – körperliche oder organische Erkrankungen werden nicht diagnostiziert oder therapiert. Die Behandlung ersetzt damit keine ärztliche Diagnose und Therapie vollständig. Sofern ärztlicher Rat erforderlich ist, sei es aufgrund der Art der Erkrankung oder aufgrund gesetzlicher Vorschriften, wird sofort eine Weiterbehandlung durch einen Arzt/eine Ärztin veranlasst.
- Die Praxis behandelt keine psychiatrischen Notfälle und übernimmt keine Notfallversorgung. In akuten Krisensituationen (z. B. bei Suizidgefahr) ist es erforderlich, umgehend einen Facharzt oder den Notdienst zu kontaktieren.
- Heilpraktiker für Psychotherapie dürfen keine verschreibungspflichtigen Medikamente verordnen und keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausstellen.
- Die Praxis behält sich vor, Termine aus wichtigen Gründen (z. B. Krankheit, höhere Gewalt) zu verschieben oder abzusagen.
- Die Durchführung von Videosprechstunden erfolgt in geeigneten Fällen unter bestimmten Voraussetzungen über datenschutzkonforme, DSGVO-konforme Anbieter. Eine entsprechende Einwilligung erfolgt vorab durch die Patientin/den Patienten in schriftlicher oder dokumentierter Form.
- Die Behandlung bzw. Videosprechstunde enthebt die Patientin/den Patient nicht davon, die volle Verantwortung für seine/ihre Handlungen selbst zu übernehmen. Um bei möglichen Beschwerden/ Symptomen/ Störungen gemeinsam nach Abhilfe zu suchen, verpflichtet sich die Patientin/der Patient, sich zeitnah zu melden.
- Die Praxis orientiert sich an den ethischen Leitlinien des Berufsverbands VFP (Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater e.V.) und verpflichtet sich zu einer transparenten, respektvollen und diskriminierungsfreien Behandlung auf Augenhöhe. Beschwerden können jederzeit schriftlich oder mündlich geäußert werden.
7. Mitwirkungs-/Informationspflicht der Patientin/des Patienten
Die Patientin/der Patient verpflichtet sich,
- den Behandler über weitere im Zusammenhang stehende Behandlungen durch Dritte aufzuklären.
- den Behandler über seine/ihre Medikation zu informieren.
- den Behandler über alle weiteren relevanten Umstände aufzuklären.
- Änderungen im Gesundheitszustand unaufgefordert mitzuteilen.
Das Verschweigen relevanter Informationen kann ein Gesundheitsrisiko darstellen.
8. Schweigepflicht
- Der Heilpraktiker für Psychotherapie unterliegt der Schweigepflicht und verpflichtet sich, alle im Rahmen der Behandlung bekannt gewordenen Informationen streng vertraulich zu behandeln. Dies betrifft insbesondere persönliche Daten, Diagnosen, Gesprächsinhalte sowie Behandlungsdokumentationen.
- Auskünfte an Dritte – einschließlich Angehörige, Ehe- oder Lebenspartner*innen – dürfen ausschließlich mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person erteilt werden. Diese Einwilligung soll - wenn möglich - schriftlich erfolgen. Die Einwilligung zur Weitergabe von Informationen kann jederzeit widerrufen werden. Der Widerruf wirkt nur für die Zukunft.
- Die Schweigepflicht gilt nicht, soweit gesetzliche Offenbarungs- oder Meldepflichten (z. B. nach Infektionsschutzgesetz) bestehen oder eine behördliche bzw. gerichtliche Anordnung zur Auskunft vorliegt. Eine Offenbarung erfolgt zudem nur im erforderlichen Umfang.
- Die Praxis führt eine Behandlungsdokumentation nach § 630f BGB, die ausschließlich durch den Behandler geführt wird. Eine Herausgabe der Originalakte ist nicht vorgesehen; auf Wunsch kann eine kosten- und honorarpflichtige Kopie (nach tatsächlichem Zeitaufwand) erstellt werden, sofern dem keine gesetzlichen oder therapeutischen Gründe entgegenstehen.
- Die Aufbewahrung der Behandlungsunterlagen erfolgt gemäß § 630f BGB mindestens zehn Jahre nach Abschluss der letzten Behandlung. Eine vorzeitige Löschung auf Wunsch der Patientin/des Patienten ist nicht möglich, sofern gesetzliche Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
- Etwaige Mitarbeitende, Erfüllungsgehilfen oder externe Dienstleister (z. B. Abrechnungsstellen oder IT-Dienstleister) werden ebenfalls zur Einhaltung der Schweigepflicht und Datenschutzbestimmungen verpflichtet.
- Die weiteren Details zur Verarbeitung personenbezogener Daten, insbesondere im Rahmen der DSGVO, ergeben sich aus der gesonderten Datenschutzerklärung.
9. Datenschutz
a) Zweck und Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung
Personenbezogene Daten, insbesondere Gesundheitsdaten, werden ausschließlich zur Durchführung der Behandlung, zur Terminplanung sowie zur Abrechnung verarbeitet.
Rechtsgrundlagen hierfür sind:
– Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung bzw. Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen),
– Art. 9 Abs. 2 lit. h DSGVO in Verbindung mit § 22 Abs. 1 Nr. 1 lit. b BDSG (Behandlung im Gesundheitsbereich durch zur Verschwiegenheit verpflichtete Personen).
Eine Weitergabe an Dritte erfolgt ausschließlich mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person oder auf Grundlage gesetzlicher Vorschriften (Offenbarungs- oder Meldepflichten).
b) Kommunikation über E-Mail/SMS/Messenger
Die Kommunikation per E-Mail, SMS, Messenger (z. B. WhatsApp) oder über das Kontaktformular erfolgt in der Regel unverschlüsselt und dient ausschließlich der organisatorischen Abwicklung (z. B. Terminabstimmung). Da diese Kommunikationswege technisch nicht vollständig gegen unbefugten Zugriff geschützt sind, kann die Vertraulichkeit der übermittelten Inhalte nicht garantiert werden. Die Patientin/der Patient wird ausdrücklich darauf hingewiesen, über diese Wege keine sensiblen oder gesundheitsbezogenen Informationen zu senden.
Die Praxis weist ausdrücklich darauf hin, dass die Kommunikation über E-Mail, SMS oder Messenger in der Regel unverschlüsselt erfolgt. Die Patientin/der Patient erklärt sich mit der Nutzung dieser Kommunikationskanäle einverstanden und akzeptiert die damit verbundenen Risiken hinsichtlich der Vertraulichkeit.
Die Nutzung dieser Kommunikationswege gilt als Einwilligung in die damit verbundenen Risiken gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Mit Absenden eines Formulars oder Erstkontakt über digitale Medien erklärt sich der Klient/die Klientin mit der Datenverarbeitung einverstanden. Diese Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Die Patientin/der Patient kann auf Wunsch alternative Kommunikationswege (z. B. Telefon oder Post) nutzen.
c) Speicherfristen und Löschung
Die Praxis bewahrt personenbezogene Daten gemäß § 630f BGB für mindestens zehn Jahre nach Abschluss der letzten Behandlung auf. Eine vorzeitige Löschung erfolgt nur, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten (z. B. steuerrechtlich, heilkundlich) entgegenstehen. Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Zwecke der Verarbeitung nicht mehr erforderlich sind.
Weitere Informationen zur Datenverarbeitung entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.
10. Haftung
Die Praxis haftet für Schäden nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Eine Haftung für technische Probleme des Buchungstools oder fehlerhafte Terminübertragungen ist ausgeschlossen. Zudem übernimmt die Praxis keine Haftung für die ständige Verfügbarkeit oder Funktionalität von Online-Diensten wie Videosprechstunden oder Buchungstools, es sei denn, der Schaden ist auf grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz zurückzuführen.
Haftungsausschluss für Drittanbieter-Dienste: Für technische Probleme, Inhalte oder Sicherheitsmängel externer Anbieter (z. B. Shore GmbH, Jimdo) übernimmt die Praxis keine Haftung, es sei denn, der Schaden beruht auf grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz der Praxis.
11. Gerichtsstand, anwendbares Recht, Meinungsverschiedenheiten
Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist der Sitz der Praxis in Koblenz. Meinungsverschiedenheiten sollten gütlich beigelegt werden. Hierzu empfiehlt es sich, Gegenvorstellungen, abweichende Meinungen oder Beschwerden schriftlich der jeweils anderen Vertragspartei vorzulegen.
12. Widerrufsbelehrung für Online-Buchungen
Wenn Sie als Verbraucher einen Vertrag über eine kostenpflichtige Dienstleistung über Fernkommunikationsmittel (z. B. Online-Buchung) abschließen, haben Sie das Recht, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen.
Widerrufsfrist
Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
Widerrufsrecht
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, genügt eine formlose Mitteilung per E-Mail an:
Markus Klute, [email protected] oder per Post an: Praxis Psychotherapie & Coaching Klute - Heilpraktiker für Psychotherapie, Firmungstraße 22–24, 56068 Koblenz.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Frist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, erstatte ich Ihnen alle bereits geleisteten Zahlungen unverzüglich und spätestens binnen 14 Tagen ab dem Tag des Eingangs Ihres Widerrufs. Eine Zahlungspflicht besteht nur, wenn die Leistung tatsächlich in Anspruch genommen wurde – etwa auch bei Nichterscheinen ohne rechtzeitige Absage (siehe § 5 dieser AGB).
Ausschluss bzw. vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts
Das Widerrufsrecht erlischt, sobald Sie die gebuchte Leistung vollständig oder teilweise in Anspruch genommen haben. Nur in diesem Fall kann ein Ausfallhonorar gemäß § 5 der AGB anfallen:
Das Widerrufsrecht erlischt gemäß § 356 Abs. 4 BGB vorzeitig,
- wenn die Behandlung auf Ihren ausdrücklichen Wunsch bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen hat,
- und Sie gleichzeitig bestätigt haben, dass Sie wissen, dass Sie mit vollständiger Vertragserfüllung (also Durchführung der Sitzung) Ihr Widerrufsrecht verlieren.
Die Zustimmung zur vorzeitigen Vertragserfüllung und zum Erlöschen des Widerrufsrechts erfolgt im Buchungsprozess durch die Patientin/den Patienten.
13. Salvatorische Klausel
Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein, berührt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen. Es gilt in diesem Fall die gesetzlich zulässige Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Stand: 30.03.2026
Verantwortlich: Markus Klute, Firmungstraße 22–24, 56068 Koblenz
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) – Coaching / Psychologische Beratung
Im Folgenden finden Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Praxis. Sie regeln alle wichtigen Aspekte zu Terminvereinbarung, Coaching, Beratung, Vergütung, Datenschutz und rechtlichen Rahmenbedingungen.
Praxis Psychotherapie & Coaching Klute - Heilpraktiker für Psychotherapie
Firmungstraße 22–24, 56068 Koblenz
Tel: 0151 11 11 36 89, Fax: 0261 57 96 38 43
E-Mail: [email protected]
1. Geltungsbereich
Die von beiden Vertragspartnern akzeptierten Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln die Geschäftsbedingungen zwischen Coaching-Fachkraft bzw. Psychologischen Berater*innen und Klient*innen als Beratungsvertrag im Sinne der §§ 611 ff. BGB - soweit zwischen den Vertragsparteien nichts Abweichendes schriftlich vereinbart wurde. Sie regeln insbesondere die Bedingungen für Coaching- und Beratungsleistungen, Terminvereinbarungen, Zahlungsbedingungen sowie Online-Buchungen.
Die Online-Buchungsfunktion wird als sogenannte „White-Label“-Lösung (Booking Block) von Jimdo bereitgestellt, wobei die technische Abwicklung durch die Shore GmbH erfolgt.
2. Zustandekommen eines Beratungsvertrags
Der Vertrag kommt zustande, wenn der Klient/die Klientin das generelle Angebot der Coaching-Fachkraft, des Psychologischen Beraters/der Psychologischen Beraterin, die psychologische Beratung bei der Aufarbeitung und Überwindung sozialer Konflikte oder sonstiger Zwecke außerhalb der Heilkunde auszuüben, annimmt, und sich an diese zum Zwecke des Coachings, der psychologischen Beratung, auch inklusive Gesprächen, Übungen zur Selbsterfahrung und kognitiven Umstrukturierung sowie andere Methoden nach Maßgabe der psychologischen Beratung und Verfahren wendet.
Die Coaching-Fachkräfte/Psychologischen Berater*innen sind berechtigt, einen Beratungsvertrag ohne Angabe von Gründen abzulehnen, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht erwartet werden kann, wenn der Berater/die Beraterin aufgrund seiner/ihrer Spezialisierung oder aus gesetzlichen Gründen nicht beraten kann oder darf oder wenn es Gründe gibt, die ihn/sie in Gewissenskonflikte bringen könnten. In diesem Fall bleibt der Honoraranspruch des Beraters/der Beraterin für die bis zur Ablehnung des Coachings/der Beratung entstandenen Leistungen erhalten.
Über die Online-Buchung wird zunächst ein verbindliches Angebot über die folgenden Schritte abgegeben:
1) Auswahl der gewünschten Dienstleistung: Erstgespräch oder Coaching
2) Bestätigen durch Anklicken der Buttons "Termin wählen"
3) Auswahl von Tag und Uhrzeit
4) Betätigung mit „Buchung fortsetzen“
5) Eingabe von Kontaktdaten (Name, E-Mail, Telefon, Anschrift) und optionaler Freitext
6) Zustimmung zu den AGB und zur Widerrufsbelehrung
7) Verbindliche Buchung der Terminreservierung über den Button „Jetzt kostenpflichtig buchen“
Der Klient/die Klientin kann vor dem verbindlichen Absenden der Buchung über die „Zurück“-Taste des Browsers zur vorherigen Seite zurückkehren, um Eingabefehler zu korrigieren, oder den Vorgang durch Schließen des Browsers abbrechen. Mit dem Absenden der Buchung gibt der Klient/die Klientin ein verbindliches Angebot ab. Der Button „Jetzt kostenpflichtig buchen“ entspricht der gesetzlichen Vorgabe gemäß § 312j Abs. 3 BGB zur eindeutigen Erklärung eines zahlungspflichtigen Vertrags. Der Beratungsvertrag kommt erst mit Annahme dieses Angebots durch die Praxis in Form einer Buchungsbestätigung per E-Mail zustande. Das gebuchte Zeitfenster ist damit verbindlich reserviert. Die E-Mail enthält einen Link zur Terminverwaltung (Einsehen, Absage).
Die Buchung eines Erstgesprächs erfolgt analog zur Buchung einer kostenpflichtigen Sitzung. Ein verbindlicher Vertrag über ein Erstgespräch kommt mit der Terminbestätigung zustande.
Hinweis: Eine Zahlung erfolgt nicht im Rahmen der Online-Buchung. Die Vergütung ist nach dem Termin vor Ort per EC-Zahlung oder innerhalb von 14 Tagen per Überweisung zu leisten.
Mit der Buchung eines Termins bestätigt der Klient/die Klientin, die AGB gelesen, verstanden und akzeptiert zu haben. Die AGB sind jederzeit auf der Website der Praxis einsehbar und werden bei Online-Buchung aktiv zur Bestätigung angezeigt.
Ein Vertrag über eine Coaching- oder Beratungseinheit kommt auch zustande, wenn ein Termin persönlich, telefonisch oder per E-Mail vereinbart und die Beratung begonnen wurde.
Mit Erhalt der Buchungsbestätigung kommt der Vertrag über die gebuchte Leistung ebenfalls zustande. Ein schriftlicher Vertrag kann ergänzend abgeschlossen werden; im Fall abweichender Regelungen hat dieser Vorrang.
3. Art der Beratung
Die Coaching-Fachkräfte/Psychologischen Berater*innen erbringen ihre Dienste gegenüber dem Klienten/der Klientin in der Form, dass sie ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zwecks Coaching, Beratung, Entwicklung und Prävention anwenden.
Die Coaching-Fachkräfte/Psychologischen Berater*innen sind berechtigt, Methoden anzuwenden, die im Rahmen der psychologischen Beratung üblich und fachlich vertretbar sind, sofern der Klient/die Klientin keine ausdrückliche Entscheidung trifft. Dabei orientieren sie sich am mutmaßlichen Willen des Klienten/der Klientin.
Die Beratungsleistungen erfolgen ausschließlich im Rahmen der psychologischen Lebensberatung und stellen keine psychotherapeutische Behandlung im Sinne des Heilpraktikergesetztes (HeilprG) oder des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG) dar.
Voraussetzung ist eine normale psychische und physische Belastbarkeit des Klienten/der Klientin. Bei Verdacht auf eine psychische Erkrankung wird ausdrücklich empfohlen, ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Ein subjektiv erwarteter Erfolg des Klienten/der Klientin kann nicht in Aussicht gestellt oder garantiert werden. Soweit der Klient/die Klientin die Anwendung derartiger Gespräche oder Verfahren ablehnt und ausschließlich nach wissenschaftlich anerkannten Methoden beraten werden will, haben sie das der Coaching-Fachkraft/dem Psychologischen Berater/der Psychologischen Beraterin gegenüber zu erklären.
Coaching/Beratung erfolgt in der Praxis, per Hausbesuch oder in geeigneten Fällen als Videosprechstunde – je nach individueller Absprache.
4. Honorar und Zahlungsbedingungen
Die Coaching-Fachkräfte/Psychologischen Berater*innen haben für ihre Dienste einen Honoraranspruch. Wenn die Honorare nicht individuell zwischen dem Berater/der Beraterin und dem Klienten/der Klientin vereinbart worden sind, gelten die jeweils aktuellen Preise gemäß der veröffentlichten Preisliste der Praxis. Alle anderen Gebührenordnungen oder Gebührenverzeichnisse gelten nicht. Die Abrechnung erfolgt nach der Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG. Daher enthält das Honorar keine Umsatzsteuer; ein Ausweis der Umsatzsteuer auf der Rechnung erfolgt nicht.
Der Zahlungsvorgang erfolgt nicht im Rahmen der Online-Buchung, sondern separat nach Durchführung der Sitzung. Das Honorar ist unmittelbar im Anschluss an den Termin per EC-Kartenzahlung oder innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung per Überweisung zu begleichen.
Der Klient/die Klientin ist darüber informiert, dass die Coaching-Fachkraft, der Psychologische Berater/die Psychologische Beraterin keine Zulassung zur Abrechnung mit Krankenkassen, Beihilfestellen oder sonstigen Kostenträgern hat. Die Honorare sind von dem Klienten/der Klientin selbst zu tragen.
5. Ausfallhonorar bei nicht wahrgenommenen Terminen
Da die Praxis nach einem Bestellsystem arbeitet, wird bei einer nicht rechtzeitig abgesagten Sitzung (weniger als 24 Stunden vor Termin) ein Ausfallhonorar in Höhe von 50 % des vereinbarten Honorars in Rechnung gestellt.
Die Absage muss mindestens 24 Stunden vor dem Termin erfolgen, z. B. per Bestätigungsmail, E-Mail oder Telefon. Ausnahmen gelten bei unverschuldeter Verhinderung (Erkrankung, Unfall), sofern diese nachgewiesen oder glaubhaft dargelegt wird. Der Nachweis eines geringeren Schadens bleibt dem Klient/der Klientin vorbehalten.
6. Aufklärung und Hinweise
- Die Leistungen der psychologischen Beratung dienen ausschließlich der Gesundheitsprävention, der Persönlichkeitsentwicklung sowie der Unterstützung in herausfordernden Lebenssituationen.
- Coaching und Psychologische Beratung stellen keine heilkundliche Tätigkeit (gem. Heilpraktikergesetz §1 Abs. 2) dar und ersetzen weder eine psychotherapeutische noch eine medizinische Behandlung. Es erfolgt keine Diagnosestellung, Therapie oder Behandlung psychischer Störungen im Sinne des Heilpraktikergesetzes oder ärztlicher Tätigkeit.
- Coaching-Fachkräfte/Psychologische Berater*innen sind nicht zur Ausstellung von Krankschreibungen berechtigt und dürfen keine Medikamente verordnen.
- Der Klient/die Klientin trägt die volle Verantwortung für seine/ihre Entscheidungen und Handlungen innerhalb und außerhalb der Beratung. Die Beratung dient der Hilfe zur Selbsthilfe und ersetzt keine notwendige medizinische, psychiatrische oder psychotherapeutische Versorgung. Die Teilnahme setzt eine normale psychische und physische Belastbarkeit voraus. Bei Beschwerden mit möglichem Krankheitswert wird dem Klienten/der Klientin empfohlen, sich an eine Ärztin/einen Arzt oder eine psychotherapeutische Fachkraft zu wenden.
- Die Durchführung von Videosprechstunden ist in geeigneten Fällen möglich und erfolgt ausschließlich über DSGVO-konforme Anbieter. Vor Beginn wird eine gesonderte datenschutzrechtliche Einwilligung des Klienten/der Klientin in schriftlicher oder dokumentierter Form eingeholt.
- Die Praxis behält sich vor, bereits vereinbarte Termine aus wichtigem Grund (z. B. Erkrankung der Coaching-Fachkraft/der Beraterin/des Beraters, höhere Gewalt) kurzfristig zu verschieben oder abzusagen. Ein Ersatztermin wird zeitnah angeboten.
- Die Praxis orientiert sich an den ethischen Leitlinien des Berufsverbands VFP (Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater e. V.) und verpflichtet sich zu einer diskriminierungsfreien, transparenten und respektvollen Beratung auf Augenhöhe. Beschwerden können jederzeit schriftlich oder mündlich gegenüber der Praxis geäußert werden.
7. Mitwirkungs-/Informationspflicht des Klienten/der Klientin
Der Klient/die Klientin ist nicht gesetzlich zur Mitwirkung verpflichtet. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass Coaching und psychologische Beratung in der Regel nur dann zielführend sein können, wenn der Klient/die Klientin bereit ist, aktiv an der Beratung mitzuwirken. Dazu zählen insbesondere:
- die Bereitschaft zur offenen Kommunikation,
- die Erteilung relevanter Auskünfte, soweit diese für den Beratungsprozess notwendig sind,
- sowie die aktive Teilnahme an Gesprächen, Übungen oder Reflexionen, die Bestandteil der vereinbarten Methoden sind.
Sollte der Klient/die Klientin empfohlene medizinische oder psychotherapeutische Abklärungen ablehnen, kann dies Auswirkungen auf die Fortführung des Coachings oder der Beratung haben. In solchen Fällen behalten sich die Coaching-Fachkräfte/Psychologischen Berater*innen das Recht vor, die Zusammenarbeit im Sinne einer verantwortungsvollen Berufsausübung zu beenden.
Ebenso kann das Coaching/die Beratung beendet werden, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nach Einschätzung der Fachkraft nicht mehr gegeben ist – insbesondere, wenn Beratungsinhalte wiederholt verweigert oder der Prozess erheblich gestört wird.
8. Vertraulichkeit der Beratung
1) Coaching-Fachkräfte/Psychologische Berater*innen behandeln die Klientendaten vertraulich und erteilen bezüglich der Inhalte der Gespräche und Beratungen, der Prävention und Verfahren sowie deren Begleitumstände und der persönlichen Verhältnisse Auskünfte nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung des Klienten/der Klientin.
Auch Auskünfte an Angehörige, Ehe- oder Lebenspartner*innen – dürfen ausschließlich mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person erteilt werden. Diese Einwilligung soll - wenn möglich - schriftlich erfolgen. Die Einwilligung zur Weitergabe von Informationen kann jederzeit widerrufen werden. Der Widerruf wirkt nur für die Zukunft.
2) Absatz 1 ist nicht anzuwenden, wenn Coaching-Fachkräfte/Psychologische Berater*innen aufgrund gesetzlicher Vorschriften zur Weitergabe der Daten verpflichtet sind – beispielsweise durch Meldepflicht auf behördliche oder gerichtliche Anordnung auskunftspflichtig sind. Dies gilt auch bei Auskünften an Personensorgeberechtigte.
3) Absatz 1 ist ferner nicht anzuwenden, wenn in Zusammenhang mit dem Coaching, der Beratung, Prävention und weiterer Verfahren persönliche Angriffe gegen die Coaching-Fachkräfte/Berater*innen oder ihre Berufsausübung stattfinden und sie sich mit der Verwendung zutreffender Daten oder Tatsachen entlasten kann.
4) Coaching-Fachkräfte/Psychologische Berater*innen führen Aufzeichnungen über ihre Leistungen (Handakte). Dem Klienten/der Klientin steht eine Einsicht in diese Handakte zu; sie können eine Herausgabe dieser Handakte verlangen. Absatz 2 bleibt davon unberührt.
Sofern der Klient/die Klientin eine Akte über das Coaching/die Beratung verlangt, erstellt die Coaching-Fachkraft/der Berater/die Beraterin diese kosten- und honorarpflichtig nach tatsächlichem Zeitaufwand aus der Handakte.
Die weiteren Details zur Verarbeitung personenbezogener Daten, insbesondere im Rahmen der DSGVO, ergeben sich aus der gesonderten Datenschutzerklärung.
9. Datenschutz
a) Zweck und Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung
Personenbezogene Daten werden ausschließlich zur Durchführung der Beratung bzw. des Coachings, zur Terminplanung, -verwaltung sowie zur Rechnungsstellung verarbeitet.
Rechtsgrundlagen hierfür sind:
– Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung bzw. Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen).
Eine Weitergabe an Dritte erfolgt ausschließlich mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person oder auf Grundlage gesetzlicher Vorschriften (Offenbarungs- oder Meldepflichten).
b) Kommunikation über E-Mail/SMS/Messenger
Die Kommunikation per E-Mail, SMS, Messenger (z. B. WhatsApp) oder über das Kontaktformular erfolgt in der Regel unverschlüsselt und dient ausschließlich der organisatorischen Abwicklung (z. B. Terminabstimmung). Da diese Kommunikationswege technisch nicht vollständig gegen unbefugten Zugriff geschützt sind, kann die Vertraulichkeit der übermittelten Inhalte nicht garantiert werden. Der Klient/die Klientin wird ausdrücklich darauf hingewiesen, über diese Wege keine sensiblen Informationen zu senden.
Die Praxis weist ausdrücklich darauf hin, dass die Kommunikation über E-Mail, SMS oder Messenger in der Regel unverschlüsselt erfolgt. Der Klient/die Klientin erklärt sich mit der Nutzung dieser Kommunikationskanäle einverstanden und akzeptiert die damit verbundenen Risiken hinsichtlich der Vertraulichkeit.
Die Nutzung dieser Kommunikationswege gilt als Einwilligung in die damit verbundenen Risiken gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Mit Absenden eines Formulars oder Erstkontakt über digitale Medien erklärt sich der Klient/die Klientin mit der Datenverarbeitung einverstanden. Diese Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Der Klient/die Klientin kann auf Wunsch alternative Kommunikationswege (z. B. Telefon oder Post) nutzen.
c) Speicherfristen und Löschung
Personenbezogene Daten werden so lange gespeichert, wie es zur Durchführung der Coaching-/Beratungsleistung und zur Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten (z. B. steuerrechtlich) erforderlich ist.
Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die genannten Zwecke nicht mehr erforderlich sind oder der Klient/die Klientin der weiteren Verarbeitung widerspricht und keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
Weitere Informationen zur Datenverarbeitung entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.
10. Haftung
Die Praxis haftet für Schäden nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Eine Haftung für technische Probleme des Buchungstools oder fehlerhafte Terminübertragungen ist ausgeschlossen. Zudem übernimmt die Praxis keine Haftung für die ständige Verfügbarkeit oder Funktionalität von Online-Diensten wie Videosprechstunden oder Buchungstools, es sei denn, der Schaden ist auf grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz zurückzuführen.
Haftungsausschluss für Drittanbieter-Dienste: Für technische Probleme, Inhalte oder Sicherheitsmängel externer Anbieter (z. B. Shore GmbH, Jimdo) übernimmt die Praxis keine Haftung, es sei denn, der Schaden beruht auf grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz der Praxis.
11. Gerichtsstand, anwendbares Recht, Meinungsverschiedenheiten
Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist der Sitz der Praxis in Koblenz. Meinungsverschiedenheiten sollten gütlich beigelegt werden. Hierzu empfiehlt es sich, Gegenvorstellungen, abweichende Meinungen oder Beschwerden schriftlich der jeweils anderen Vertragspartei vorzulegen.
12. Widerrufsbelehrung für Online-Buchungen
Wenn Sie als Verbraucher einen Vertrag über eine kostenpflichtige Dienstleistung über Fernkommunikationsmittel (z. B. Online-Buchung) abschließen, haben Sie das Recht, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen.
Widerrufsfrist
Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
Widerrufsrecht
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, genügt eine formlose Mitteilung per E-Mail an:
Markus Klute, [email protected] oder per Post an: Praxis Psychotherapie & Coaching Klute - Heilpraktiker für Psychotherapie, Firmungstraße 22–24, 56068 Koblenz.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Frist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, erstatte ich Ihnen alle bereits geleisteten Zahlungen unverzüglich und spätestens binnen 14 Tagen ab dem Tag des Eingangs Ihres Widerrufs. Eine Zahlungspflicht besteht nur, wenn die Leistung tatsächlich in Anspruch genommen wurde – etwa auch bei Nichterscheinen ohne rechtzeitige Absage (siehe § 5 dieser AGB).
Ausschluss bzw. vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts
Das Widerrufsrecht erlischt, sobald Sie die gebuchte Leistung vollständig oder teilweise in Anspruch genommen haben. Nur in diesem Fall kann ein Ausfallhonorar gemäß § 5 der AGB anfallen:
Das Widerrufsrecht erlischt gemäß § 356 Abs. 4 BGB vorzeitig,
- wenn das Coaching/die Beratung auf Ihren ausdrücklichen Wunsch bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen hat,
- und Sie gleichzeitig bestätigt haben, dass Sie wissen, dass Sie mit vollständiger Vertragserfüllung (also Durchführung der Sitzung) Ihr Widerrufsrecht verlieren.
Die Zustimmung zur vorzeitigen Vertragserfüllung und zum Erlöschen des Widerrufsrechts erfolgt im Buchungsprozess durch den Klienten/die Klientin.
13. Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen des Beratungsvertrages oder der Allgemeinen Geschäftsbedingungen ungültig oder nichtig sein oder werden, wird damit die Wirksamkeit des Beratungsvertrages insgesamt nicht tangiert. Die ungültige oder nichtige Bestimmung ist vielmehr in freier Auslegung durch eine Bestimmung zu ersetzen, die dem Vertragszweck oder dem Parteiwillen am nächsten kommt.
Stand: 30.03.2026
Verantwortlich: Markus Klute, Firmungstraße 22–24, 56068 Koblenz